Naturerlebnisse machen Schule
08.03.2019

Wie fühlen sich Wildschweinborsten an? Welche Augenfarbe hat ein Mäusebussard? Was ist ein Wiesel? Wie lange dauert die Entwicklung eines Maikäfers? Welche Schmetterlinge kommen bei uns vor? Warum sollen Amphibienzäune aufgestellt werden? Was sind Molche? Welches Gebiss besitzen Füchse? Wie sehen die Läufe eines Feldhasen aus? Diese und noch viele hunderte andere Fragen, konnten bei der Exkursion des Naturerlebnistages geklärt werden. Eine Vielzahl von Präparaten heimischer Tierarten, Anschauungsmaterialien und interessante Informationen, wie über die Aufgaben des Waldes und das Wirken einer Jägerin bzw. eines Jägers erwarteten die Schülerinnen und Schüler bei der Ausstellung der Bezirksjägerschaft in Leitersdorf. Mit staunenden Augen und vollstem Interesse nahmen die Jugendlichen an Führungen durch verschiedenste Stationen teil. Eine Weiterentwicklung des Allgemeinwissens wie beispielsweise über Käfer, Schmetterlinge und Jagdhunde konnte durch diesen lehrreichen Vormittag erzielt werden. Die Amphibienschau von Herrn Mag. Bernd Wieser begeisterte alle. Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir dann in das Naturschutzgebiet der Raab-Auen nach Welten. Dort spazierten wir in Begleitung von Keksi und Resi, sowie von Herrn Dr. Joachim Tajmel durch das Naturschutzgebiet und erfreuten uns über die gemeinsame Zeit mit dem Findelkind, der Fischotterdame Resi. Für die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen waren diese Naturerfahrungen unvergessliche Erlebnisse. Wissenswertes über die Natur dient nicht nur als wertvolles Element der Allgemeinbildung, sondern fördert auch das Verständnis ökologischer Zusammenhänge und motiviert die Lernenden zu umweltbewusstem Verhalten.